Herbstfest der Türkisch-Islamischen Gemeinde Neubeckum

Sehr geehrter Herr Ҫatakli,

liebe Mitglieder der türkisch-islamischen Gemeinde Neubeckum,

meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Kinder!

Ich begrüße Sie und euch im Namen der Stadt Beckum ganz herzlich auf Ihrem traditionellen Herbstfest und bedanke mich für Ihre Einladung!

Himmel, was war das für ein Sommer! Man konnte sich ja zwischenzeitlich fühlen wie in der Türkei. Nun ja, bis auf die fehlende leichte Brise vom Mittelmeer oder dem Schwarzen Meer vielleicht…

Es war jedenfalls sehr heiß, auch durchaus zu heiß. Jetzt aber bemerkt man den beginnenden Herbst: Die Tage werden wieder kürzer, die Luft kälter, die Bäume verlieren ihre Blätter, die Winde werden stärker, die Sonne schwächer. Im Herbst ist die Luft besonders klar, und der goldene Herbst ist ja nicht nur ein Sprichwort.

Farbenfroh ist ein gutes Stichwort. Bunt sind Beckum und Neubeckum ja auch. Und das ist eine große Bereicherung für unsere Gesellschaft!

Eine wichtige Bereicherung ist auch, dass Sie mit Ihrem Herbstfest Jahr für Jahr zeigen, dass Sie für Dialog und Austausch sind, dass Sie sich und Ihre Moschee öffnen. Und dann ist Ihr Herbstfest ja auch noch besonders stimmungsvoll und voller kulinarischer Genüsse. In schöner Atmosphäre werden hier Kontakte gepflegt und neue geknüpft. Integration und ein gutes Miteinander bedeuten, dass man sich auf Augenhöhe begegnet, die jeweils andere Kultur respektiert, dass man voneinander lernt, aber auch die Gemeinsamkeiten sieht und die Gemeinschaft pflegt.

Sie pflegen hier die Gemeinschaft und pflegen den Austausch. Ihr Herbstfest ist dafür immer eine wunderbare Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, den eigenen Horizont zu erweitern und die Gemeinsamkeiten zu leben. Und natürlich darf man dabei auch Unterschiede wahrnehmen, das zeichnet echten Dialog ja aus.

Liebe türkisch-islamische Gemeinde, am Programm und an der Durchführung wirken wieder viele Menschen mit. Ich danke Ihnen, jeder und jedem Einzelnen, für dieses Engagement!

Liebes Veranstaltungs-Team, liebe Gäste, ich wünsche ein rundum goldenes Herbstfest, auch wenn noch gar nicht Oktober ist, und viele schöne Gespräche auf Augenhöhe! Garniert mit angenehmen Temperaturen und Sonnenstrahlen: Dann zeigt sich der Herbst in Neubeckum wieder von seiner besten Seite!

Julie-Hausmann-Haus: Verabschiedung von Elisabeth Jansen in den Ruhestand

von links: Pfarrer Friedrich Vogelpohl, Isolde Berhorst (Förderverein), Dr. Rudolf Grothues, Ehemann Ferdinand Jansen, Nachfolgerin Kaisha Schindler, Elisabeth Jansen, Dr. Klaus Hilringhaus, Ursula Sahmel (Heimbeirat), Diakon Frank Bachmann und Xenia Seikowski (Mitarbeitervertretung) (Foto: Pia Engelbrecht, „Die Glocke“ vom 15.09.18)

Sehr geehrte Frau Jansen, sehr geehrte Frau Schindler,

verehrte Vertreterinnen und Vertreter des Johanneswerks,

sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Julie-Hausmann-Hauses,

liebe Bewohnerinnen und Bewohner,

liebe Gäste der heutigen Feier, die heute ganz im Zeichen von Frauen-Power steht!

Wir verabschieden heute Elisabeth Jansen in den wohl verdienten Ruhestand und Sie führen ihre Nachfolgerin Kalisha Schindler in ihr Amt ein. Mein Fokus gilt natürlich Frau Jansen, dass wird mir Frau Schindler sicher verzeihen.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

das Julie-Hausmann-Haus ist zentral in Beckum gelegen und eine echte Institution. Es reicht mit Stromberger Straße und Lippweg von einer Ausfallstraße zur anderen, nimmt auf dem Beckumer Stadtplan ordentlich viel Platz ein. Es ist größer als der Marktplatz, größer als die Propsteikirche Stephanus, dieses Bild ergibt sich, wenn man bei google-maps von oben drauf schaut. Und diesen Platz hat sich das Haus nicht nur räumlich, sondern eben auch in den Köpfen und Herzen vieler Menschen in Beckum und Umgebung erobert, aufgrund der Vielseitigkeit, der Kompetenzen und der Qualität. Diese Attribute sind durchaus mit Ihrem Namen verbunden, liebe Frau Jansen. So wie das Julie-Hausmann-Haus für Beckum eine Institution ist, so sind Sie für dieses Haus eine Institution, das darf man nach über 25 Jahren Tätigkeit in verschiedenen Positionen und bis heute als Leiterin sicher sagen.

Ich kann mir vorstellen, dass Sie heute auch mit einem weinenden Auge gehen, aber Sie übergeben Ihrer Nachfolgerin ein rundum gut aufgestelltes Haus. Und darauf können Sie stolz sein! Sie haben das gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, gemeinsam mit den vielen Ehrenamtlichen erreicht. Aber vieles davon ist Ihr Verdienst!

Auf der Einladung zur heutigen Feier wird Nelson Mandela zitiert: „Die Güte eines Menschen ist wie eine Flamme, die zwar versteckt, aber nicht ausgelöscht werden kann.“ Ihre Flamme, liebe Frau Jansen, wird in diesem Haus weiter lodern.

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SPD-Sommerfahrt 2018 – Zu Besuch in Trier und Luxemburg

Die Sommerfahrt des SPD-Ortsvereins Beckum führte in diesem Jahr in die älteste Stadt Deutschlandes Trier und in die Europastadt Luxemburg, unter der Leitung der Vorstandsmitglieder Mirsel Öztürk und Birgit Harrendorf-Vorländer.

Während einer Stadtführung bekamen die Mitreisenden einen ersten allgemeinen Überblick über die Stadt Trier, ihre Entwicklung und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten: Porta Nigra (Wahrzeichen der Stadt und größtes Stadttor der antiken Welt), das spätromanisches Dreikönigenhaus aus dem 13. Jahrhundert, den mittelalterlich geprägten Hauptmarkt mit dem imposanten Turm der St.-Gangolf-Kirche, den Dom St. Peter und Liebfrauenkirche und das Kurfürstliche Palais aus dem 18. Jahrhundert. Im Palastgarten waren allen Statuen mit einem orangefarbenen Bändchen die Augen verbunden. Mit der Aktion sollte an tausende Menschen erinnert werden, die auf der Flucht im Mittelmeer ertrunken waren und vor deren Schicksal man nicht die „Augen verschließen solle“. Auf eigene Faust besuchten später die Mitreisenden die Innenstadt, u.a. auch das Geburtshaus von Karl Marx, dessen 200. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird.

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Fairtrade-Stadt Beckum feiert 1. Geburtstag

Mitglieder der Steuerungsgruppe: Monika Gerber, Annegret Kortmüller, Dr. Rudolf Grothues, Marion Matuschek und Gilbert Wamba.

100 Tassen Geburtstagskaffee wurden gratis im Café Pütt von „Frauen helfen Frauen” ausgeschenkt, denn die Fairtrade-Stadt Beckum feierte 1. Geburtstag.

Der Verein gehört wie manch anderer zu den Vereinen, die für den Bürokaffee und bei besonderen Aktionen fairgehandelten Kaffee nutzen. Rudolf Grothues erinnerte als stellvertretender Bürgermeister und Steuerungsgruppenmitglied in seinem Grußwort an die Aktivitäten im vergangenen Jahr und wies auf die landesweite Faire Woche hin. Sie findet vom 14. bis 28. September statt unter dem Motto  „fairhandeln: Gemeinsam für ein gutes Klima”. In dieser Zeit gibt es dazu spannende Angebote, die im Kursprogramm der Volkshochschule Beckum-Wadersloh zu finden sind. „Fairtrade-Stadt Beckum feiert 1. Geburtstag“ weiterlesen

Katie Nagoette siegt beim Stabhochsprung-Meeting

Ausstellungseröffnung Inge Gutbrod: Last night I dreamed of falling sundrops

 

Verehrte Frau Gutbrod,

sehr geehrter Herr Dr. Trescher, sehr geehrter Herr Dr. Gesing!

meine sehr geehrten Damen und Herren! Liebe Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber!

Licht und Wachs – das sind die Hauptmaterialien, mit denen Inge Gutbrod arbeitet. Das Licht bringt das Wachs zum Leuchten, aber zu viel Licht würde Wärme bedeuten und das Wachs zum Schmelzen bringen. Es ist so fragil wie faszinierend. So vielfältig wie stimmungs- und wirkungsvoll.

Mit ihren Lichtkunst-Installationen verwandelt die Künstlerin unser Stadtmuseum in ein ganz neues Licht. Die Räume werden gleich mit zum Exponat und gehen in jedem Fall eine schöne Symbiose ein. Manchmal ragen wachsene Gebilde aus der Wand, manchmal stehen sie skulptural im Raum.

Wir sehen viel Wachs-Weiß, aber auch knallige Farben, die jeden Raum in ein eigenes Licht tauchen. Davon können sich von heute an und noch bis zum 21. Oktober alle Besucherinnen und Besucher ein Bild machen. Apropos Bild: Neben denen aus Wachs gibt es noch weitere Exponate, deren Herkunft überraschen dürfte. Manches möchte man sich auf der Zunge zergehen lassen….  „Ausstellungseröffnung Inge Gutbrod: Last night I dreamed of falling sundrops“ weiterlesen

NRW-Wirtschaftsminister zu Gast in Beckum

NRW-Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart (Mitte) wird eingerahmt von den Kommunalpolitikern Felix Markmeier-Agnesens (SPD), stellv. Bürgermeister Dr. Rudolf Grothues (SPD), Tobias Tarner (FDP) und Markus Höner (CDU)

Auf Einladung des Industrievereins Beckum war Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart in der Püttstadt zu Gast. Dabei warf er einen ausführlichen Blick in die Arbeit der Firmen Blumenbecker und Krogbeumker. Insbesondere Blumenbecker glänzt dabei durch ihr Engagement im Bereich der Digitalisierung 4.0. Beispielhaft wurden die Online-Wartung von Maschinen, die Entwicklung intelligenter Flughafengeräte und der Aufbau von Schaltanlagen vorgetragen. Anschließend ging es dann zum Zementwerk Phönix, um dort die neuen Anlagen zur Stickstoff-Eliminierung und zur Vorkalzinierung zu besichtigen.

Konzert: Wind und Meer – MAGDUS

Ein tolles Konzert fand auf dem Hof des Künstlers Ulrich Möckel in Unterberg statt.

Festivalleiterin Dr. Susanne Schulte, Ulrich Möckel und seine Frau Dr. Andrea Brockmann u. stellv. Bürgermeister Dr. Rudolf Grothues (Foto: Sigrid Himmel)

Ob es Klänge so frei, als seien sie körperlos, spielt, als wehte ein Wind, oder melancholisch süße, auch bittere Melodien und Harmonien von existenzieller Schwere, immer prägt Könner- und Leidenschaft und ein profundes Einverständnis den Auftritt von MagDu. Und da das preisgekrönte Duo das ganze Leben in Originalwerken und Transkriptionen für Saxophon und Klavier preist, kommen Übermut und Humor, seliger Gesang, robuste Attacken und ekstatische Eskapaden oder klassisch Beschwingtes sowie jazzig Beswingtes in seinem Programm nicht zu kurz. Wer bei „Summertime“ schwelgt und bei „I’ve got rhythm“ groovt, erlebt mit MagDu gewiss auch Brahms‘ Tiefe und Heiterkeit und das, was Daniel Barenboim meinte, als er im Hinblick auf Debussys 100. Todestag in diesem Jahr über den großen französischen Neuerer der Musik (Die Welt, 25.03.2018) bemerkte: „Debussy ist, als ob Sie, wenn Sie Ihr Leben lang in den Bergen gewohnt haben, plötzlich am Meer stehen. Ohne es je vorher gesehen zu haben.“

Ausstellung zum 10. Todestag von Heinrich Gerhard Bücker in der Alten Lagerei

Sehr geehrter Herr Bücker-de Silva, liebe Familie Bücker-de Silva,

sehr geehrter Herr Pastor Wachowsky, meine sehr geehrten Damen und Herren,

Heinrich Gerhard Bücker war nicht nur Ehrenbürger der Stadt Beckum, er hat auch wie kein zweiter seinen künstlerischen Fuß- oder besser Handabruck in seiner Heimatstadt hinterlassen. Dass Sie nun anlässlich seines 10. Todestages einen Teil seines künstlerischen Nachlasses in dieser Ausstellung präsentieren, freut mich sehr. Gleichzeitig bin ich sehr neugierig, da in dieser Ausstellung auch Werke zu sehen sind, die bisher nicht veröffentlicht wurden. Es ist mir eine Ehre, Sie alle ganz herzlich im Namen der Stadt Beckum zur heutigen Ausstellungseröffnung begrüßen zu dürfen!

Für die Beckumerinnen und Beckumer meiner Generation kann ich sagen, dass wir mit Heinrich Gerhard Bückers Werken groß geworden sind. Ob es das Steinkühler-Denkmal auf der Nordstraße ist, der Nepomuk, der seinen Standort im Flussbett der Werse hat, der Pütt-Brunnen auf dem Marktplatz, der jüngst Gegenstand eines Bürgerentscheids war oder die bronzene Tür des Alten Rathauses, in dem das Stadtmuseum seinen Sitz hat, überall lässt sich die Handschrift des bedeutenden Beckumer Künstlers erkennen.

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